"Michel erwache - Wirschaften ohne Katastrophen"
die noch nicht einmal provokante Frage gestellt und beantwortet worden:"Sind Eliten/Lobbyisten die gefährlichen Gegner der Bevölkerungsmehrheit?"
Und weiterhin wurde die bestürzende Aussage getroffen:"Wehe dem Volke, dessen Eliten/Lobbyisten das kleine Einmaleins mit Füßen treten!"
Arnulf Baring, der bekannte Historiker, ruft zum Aufstand gegen eine drohnenhafte Herrschaftskaste auf. Am deutlichsten kann man diese beiden Aussagen nachvollziehen, wenn man sich die Ergebnisse der Staatsverschuldung ansieht. Bei der Staatsverschuldung haben wir die Situation, dass die Staatskredite nicht zurückgezahlt werden. Dadurch sind über die Jahrzehnte die Staatskredite wertlos geworden, sie haben keinen Gegenwert mehr. Die angeschafften Güter gingen den Weg allen Irdischen, wurden verschrottet, aber die Kredite für die verschrotteten Güter blieben bestehen. Wir haben schlicht und ergreifend staatliche Schrottkredite im Billionenbereich. In den letzten Jahren sind überhaupt keine Güter mehr mit den Staatsschulden angeschafft worden, sondern es sind nur noch die Zinsen für die wertlosen Staatsschulden mit neuen Schulden bezahlt worden. Das ist ein kriminelles Schneeballsystem, das dem Bereich der Schwerkriminalität und/oder der organisierten Kriminalität zuzurechnen ist, aber straffrei ist.


"Verachtung für unsere Schuldenmacher und ihre willigen Helfer"
Diese Verachtung spüren wohl auch die Bundesbürger, obwohl sie die Systemmängel nicht in allen Einzelheiten überblicken. Auf jeden Fall trauen und folgen sie den Empfehlungen ihrer Vordenker zu Recht nicht. Wer ein Staatsschuldensystem mit diesen Mängeln entstehen lässt und weiter betreibt, ist entweder dämlich oder kriminell oder beides. Solche Vordenker haben jedes Recht verloren, ihren Mitbürgern Opfer abzuverlangen. Und es ist erfreulich, dass unsere gefährlichen "Vordenker" mit ihren Einsparorgien keine Resonanz in der Bevölkerung finden. Aber es ist bedenklich, dass Versager, die für gigantisch teure Systemmängel die Verantwortung tragen und ungeniert die Verfassung brechen, keine Skrupel haben, weiter auf ihren gut bezahlten Positionen auszuharren.Die Denk- und Rechenfehler des Kapitalismus führen uns mittlerweile nach Absurdistan, wenn man sich die verzweifelten Bemühungen ansieht, das fehlerhafte kapitalistische System gegen alle Gesetzmäßigkeiten des kleinen Einmaleins am Laufen zu halten. So könnte z. B. das Land der Berlin ungefähr zwei Stunden die Zinsen auf seine Schulden zahlen, wenn es seine Reiterstaffel auflösen würde. Für sechs Stunden könnten die Zinsen gezahlt werden, wenn das Polizeiorchester aufgelöst würde und gar für zwölf Tage könnte man Zinsen zahlen, wenn man die Deutsche Oper schließen würde. Das ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel, der so nicht gewonnen werden kann. Und gar über 20.000 Arbeitsplätze müssten abgebaut werden, wenn man nur die Hälfte des neuen Kredits zurückzahlen wollte, der für die bankrotte Berliner Bankgesellschaft aufgenommen wurde. Man nimmt nicht nur in Berlin in Kauf, dass Schulen, Straßen, Krankenhäuser etc. verrotten, um nur einige Tage die Zinsen für die wertlosen Staatsschulden bezahlen zu können. Mit diesen sogenannten Einsparaktionen und dem Personalabbau wird die wirtschaftliche Situation jedoch immer schwieriger statt leichter. Ein Schneeballsystem wie die Staatsverschuldung kann nicht mit den üblichen Bordmitteln saniert werden. Sondern hierzu ist zunächst das Eingeständnis nötig, dass das kapitalistische System der jetzigen Prägung gescheitert ist und dass es jetzt darauf ankommt, einen Scherbenhaufen zu beseitigen. Einen Scherbenhaufen wird man nicht dadurch beseitigen, dass man versucht, die Scherben wieder zu kitten, sondern man wird ihn auf dem Müllplatz entsorgen. Genauso muss man mit der Staatsverschuldung verfahren. Der Staatsschuldenmüll muss entsorgt, muss ausgebucht werden. Dann muss ein neues Wirtschaftssystem entwickelt werden, das keine Rechenfehler und logischen Widersprüche mehr enthält. Denn das Staatsschuldendilemma ist nur ein Ausfluss des fehlerhaft konstruierten Wirtschaftssystems. Es gibt leider noch einige weitere ebenso gravierende Fehlentwicklungen und Schäden des jetzigen Wirtschaftssystems, hauptsächlich beim Geld- und Zinssystem. Diese finden Sie auf den anderen Seiten dieser Webseite beschrieben. Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst. Allerdings gibt es auch Hoffnung. Die Fehler sind leicht zu reparieren und bringen der Bevölkerungsmehrheit nur Vorteile. Allerdings stehen unsere "Vordenker" den Lösungen entgegen, denn sie müssen notwendigerweise die Verlierer eines funktionierenden Wirtschaftssystems sein. Vielleicht müssen sie sogar eines Tages für ihre Taten haften. Aber da ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens.
Sie finden auf den nächsten Seiten u. a. drei Bücher beschrieben, in denen die Denk- und Rechenfehler des Kapitalismus mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschrieben sind. Der Autor Dr. Horst Boettcher hat ca. 20 Referenzen für diese Bücher erhalten und konnte bundesweit und regional seine Vorstellungen auch in mehreren Interviews im öffentlich rechtlichen Fernsehen darstellen. Allerdings sind angesichts der täglich neu auf uns einstürmenden Meldungen immer neue Anstrengungen nötig, damit wir uns nicht in Einzelaktionen verlieren, die nichts bringen. Ohne die oben skizzierten und die anderen Missstände, hauptsächlich beim Geld- und Zinssystem zu beseitigen, können wir ein gesundes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nicht schaffen.